Heute stand der Genuss von Landschaft sowie Wein, Wurst, Käse, Pizza und Pasta im Mittelpunkt. Toskana at its best – sozusagen.
Wir starteten am Vormittag in San Miniato, südöstlich von Pisa. Von dort ging es bei trockenem Wetter, Sonne und Temperaturen um die 19 Grad nach Osten. Warum sind diese Angaben so wichtig? Weil viele E-Nörgler Reichweite mit Wetter koppeln.
Nicht so bei Laura. Sie beharrt auf ihren 350 km Reichweite. Egal, wie das Wetter ist. Bislang haben wir auf unserem Trip in die Toskana etwa 810 Kilometer auf dem Tacho und standen dafür dreimal an der Ladesäule: am Brenner, in Modena und in Lucca.
Heute geht es nun durch das hügelige Chianti. Unser erster Stop ist in Bargino, wo Stararchitekt Renzo Piano 2012 den Firmensitz der fast 1000jährigen Winzerfamilie der Antinoris spektakulär in den Weinnberg baute.

Weiter ging es nach Badia a Passignano und Greve (wo es spektakuläre Salami zum Kaufen gibt) nach Radda. Unsere Empfehlungen dort: Panorama und unbedingt die Wildschwein-Pasta in der Pizzeria Pie genießen. Die Besitzerin kommt aus Frankfurt, spricht also fließend deutsch.

Während des Essens gönnen wir Laura einen kräftigen Schluck aus der Enel-Ladesäule. Die 75 kw versprechen nicht zuviel, und nach 25 Minuten verkündet die Skoda-App, dass die Batterie wieder voll ist.
Die letzte Etappe durchs Chianti führt uns nach Castillina und von dort zurück nach San Miniato.
Fazit nach 165 hügeligen Kilometern: Verbrauch 16,4 kWh. Entspannt. Günstig. Emissionsfrei.

