Unsere Elektro-Tour geht weiter: Nach zwei Tagen, in denen unsere „Laura“ (so nennen wir sie, Skoda-Fahrer wissen, weshalb) in der Lucceser Tiefgarage geblieben ist, führt uns unser Weg in Richtung Süden. Zuvor hatten wir Laura wieder voll aufgeladen, was angesichts der Ladesäulen-Infrastruktur in Lucca gar kein Problem war. Auf allen großen Parkplätzen der Stadt, an den Straßen und bei Supermärkten gibt es mehr als genug Ladepunkte.

Das ist Laura: ein Skoda Enyaq 60, Modellreihe 2025.
Nachdem wir im Navi eingegeben haben, dass wir nach Süden nicht über die Autostrada und Pisa, sondern über Landstraßen durchs Hinterland fahren möchten, geht es los. Durch kleine Ortschaften, über enge und kurvenreiche Straßen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt auf den ersten 30 Kilometern bis Pontedera bei 50 km/h. Aber das macht nichts, dafür haben wir mehr Zeit zum Schauen: Rumd um uns herum ist es grün, es blühen die ersten Büsche und Bäume und vom blauen Himmel lacht die toskanische Sonne.
Ab Pontedera geht es durch eine Eben mit langen, geraden Straßen, bevor am Horizont die ersten Tuff-Hügel auftauchen. Auf einem von ihnen liegt auf 550 Metern Höhe unser erstes Etappenziel: Volterra, laut diversen Reiseführern eine der schönsten mittelalterlichen Städte Italiens. Und unsere Erwartungen werden wird nicht enttäuscht. Dank der Vorsaison ist nur ganz wenig los, und beim Bummel durch die kleinen Gassen werden wir nicht so wie in Florenz von Touristenmassen überrollt. Die Fotos findet Ihr auf meinem Instakanal. Laura wartet derweil auf einem Parkplatz direkt hinter der Stadtmauer auf uns.
Beim Herunterfahren rekurpiert Laura fleißig. Und nach einer weiteren Stunde Fahrt durch die toskanische Hügellandschaft ist unser Ziel erreicht: San Miniato. Von hier aus starten wir morgen zu einer Rundfahrt durch Chianti.
Die Fahrdaten: Strecke 125 Kilometer, Durchschnittsverbrauch 15,1 kWh.

